Um Kontrast, Helligkeit und Farbe korrekt beurteilen zu können, solltest du als Fotograf deinen Monitor regelmäßig kalibrieren. Ein korrekt kalibrierter Bildschirm sorgt dafür, dass die Farben auf dem Monitor mit dem späteren Druck oder der digitalen Darstellung übereinstimmen. Das ist essenziell für alle, die sich ernsthaft mit Bildbearbeitung beschäftigen.

Wie kalibriere ich meinen Monitor?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, deinen Monitor zu kalibrieren. Die zuverlässigste Methode ist die Verwendung einer speziellen Messsonde. Dieses Gerät misst Farben und Helligkeit deines Bildschirms und erstellt daraus ein Farbprofil. Bekannte Kalibriergeräte sind unter anderem der Datacolor Spyder Pro und der Calibrite Display Pro HL.

Durch die Kalibrierung deines Monitors mit einem dieser Tools sorgst du für eine präzise und konstante Farbwiedergabe.

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Es gibt drei wichtige Faktoren, die die Beurteilung deiner digitalen Bilder beeinflussen:

  • Die Arbeitsumgebung
  • Die Monitorkalibrierung
  • Die Softwareeinstellungen für die Farbwiedergabe

Die Arbeitsumgebung und Farbwahrnehmung

Du hast wahrscheinlich schon von Monitorkalibrierung gehört. Aber wusstest du, dass auch die Arbeitsumgebung beeinflusst, wie du Bilder wahrnimmst? Neutrale Farben im Arbeitsraum, idealerweise Grau, verhindern, dass deine Augen durch farbige Reflexionen beeinflusst werden. Außerdem ist es wichtig, unter Normlicht zu arbeiten, da dies eine gleichmäßige und zuverlässige Beurteilung deiner Bilder ermöglicht.

Die NIDF-norm gibt Richtlinien für die ideale Arbeitsumgebung von Fotografen und Bildbearbeitern vor. Diese Norm kannst du auf der Website herunterladen.

Monitorkalibrierung als Schlüssel zur präzisen Bildbearbeitung

Um Farben, Kontrast und Helligkeit deiner Fotos richtig beurteilen zu können, solltest du deinen Monitor regelmäßig für die Bildbearbeitung kalibrieren. Mit einem kalibrierten Bildschirm siehst du die echten Farben und vermeidest Überraschungen beim Drucken oder Teilen deiner Bilder. Beliebte Messsonden sind unter anderem der xRite Eye-One Display2 / Eye One Photo en de Pantone / Colorvision Monitor Spyder.

Weitere Möglichkeiten zur Verbesserung deines Bildschirms

Auch wenn eine hardwarebasierte Kalibrierung die besten Ergebnisse liefert, gibt es weitere Wege, deinen Bildschirm zu überprüfen. Eine günstigere, aber weniger zuverlässige Methode ist es, eine testdatei bei dem professionellen Fotolabor Profotonet drucken zu lassen und diese mit der Darstellung auf deinem Bildschirm zu vergleichen. So erhältst du einen Eindruck möglicher Abweichungen. Zusätzlich stellen wir eine datei zur Verfügung, mit der du prüfen kannst, ob dein Labor das Farbmanagement korrekt anwendet. Wird das Häkchen grün gedruckt, ist alles korrekt. Ist es rot, wird das Farbprofil nicht unterstützt.

Beste Ergebnisse mit einem kalibrierten Monitor

Eine regelmäßige Monitorkalibrierung ist für alle, die mit Bildbearbeitung arbeiten, unverzichtbar. Durch die Nutzung einer Spyder-Kalibrierung oder eines vergleichbaren Systems und unter Berücksichtigung der Richtlinien der NIDF-Norm stellst du sicher, dass deine Bilder stets korrekt wiedergegeben werden. Möchtest du sicher sein, dass deine Farben stimmen? Dann beginne noch heute mit der Kalibrierung und hole das Maximum aus deiner Bildbearbeitung heraus.

Oder lies unseren ausführlichen Blog Fotos zu dunkel für weitere Tipps.