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Warum das Erstellen von Abzügen eine gute Idee ist

24 September 2020

Wo Fotos früher in der Regel über einigermaßen lagerfähige Ausdrucke weitergegeben oder in gedruckten Medien betrachtet wurden, verlassen viele von ihnen die digitale Welt heutzutage nicht mehr. Dieser Trend ist bei den Verbrauchern am stärksten ausgeprägt. In diesem Artikel finden Sie vier Gründe, warum Drucken eine gute Idee ist.

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Das Smartphone ist immer noch auf dem Vormarsch als „Always-on“-Kamera, und die damit aufgenommenen Fotos landen bestenfalls auf Facebook, Instagram oder Flickr. Gedruckt werden Bilder selten. Und das ist sehr schade.
Viele Fotos verschwinden einfach, wenn die Telefone, auf denen sie gespeichert sind, kaputt oder verloren gehen.

Bei Fachleuten ist das etwas anders. Wenn alles gut geht, speichern wir alle erstellte Dateien auf Festplatten und machen eins erstes, ein zweites und manchmal ein drittes Backup. Somit sind unsere Fotos nicht so schnell weg. Aber selbst Profis drucken immer noch sehr wenig. Die meisten Dateien werden nach der Bearbeitung über ftp oder etwas wie Wetransfer an den Auftraggeber gesendet. Die besten Aufnahmen landen auch noch auf der Website und im Portfolio auf dem iPad. Aber drucken? Warum sollten wir? Die Frage müsste eigentlich lauten: Warum sollten wir nicht? Doch nun zu den vier Gründen, warum Drucken eine gute Idee ist:

1. Die Ausdrucke sind langlebig.

Unter den richtigen Bedingungen hält ein guter Tintenstrahldruck mindestens 100 Jahre. Und Schwarz-Weiß-Fotografien können über digitale Zwischennegative mit edlen Techniken wie dem Gummi- oder Kohlendruck gedruckt werden und sind so nahezu unbegrenzt haltbar. Kein digitaler Datenträger kann das leisten. Die Drucke können von Generation zu Generation weitergegeben werden. Digital gespeicherte Aufnahmen müssen regelmäßig auf modernere Medien übertragen werden. Sonst enden sie wie die Aufnahmen auf all den kaputten oder verlorenen Handys. Weg.

2. Ein (großer) Ausdruck enthält mehr Details.

Ein Full-HD-Bildschirm klingt nach viel. Tatsächlich hat ein solches Display aber nicht mehr als etwa zwei Millionen Pixel. Somit 2 Mp. Nun, das bringt nicht viel, wenn Sie mit einer 24-, 36- oder sogar 80-Mp-Kamera fotografiert haben. Verlorene Liebesmüh. Natürlich können Sie zeigen, wie scharf Ihre Aufnahmen bei 100 % sind, um zu zeigen, wie professionell Sie sind. Aber dann ist Ihre ganze Komposition weg. Die einzige Möglichkeit, das ganze Bild auf einmal zu sehen und trotzdem in den Genuss aller Details zu kommen, ist ein Druck. Vorzugsweise ein schönes großes Exemplar. Ein schönes Bild auf einem iPad lässt sich auch mit demselben iPad machen. Ein 40×60 Druck nicht.

3. Drucke ermöglichen eine bessere Präsentation.

Auswahl von Fotos für ein Portfolio, nicht für einen Ordner mit niedrig aufgelösten Bildern über Wetransfer. Nein, im Atelier stehen Kisten mit Kunstdrucken und ein Satz weißer Handschuhe. Fotografie ist wie Haute Cuisine. Das Essen schmeckt besser auf einem schön zubereiteten Teller in einem schönen Restaurant als aus einer Plastikschachtel in einem Fast-Food-Laden. Das Aussortieren dauerte viel länger, als wenn ich einen Ordner auf dem Bildschirm gehabt hätte, aber es war ein großes Vergnügen. Die digitale Präsentation ist für viele Fotografen die Norm. Machen Sie also Drucke. Drucke, die man nicht nur sehen, sondern auch fühlen und riechen kann. Deren Gewicht man spüren, deren matte oder hochglänzende Oberfläche man sehen kann. Drucke wecken mehr Emotionen als eine Datei auf einem Bildschirm. Sie können nicht über einen Druck wischen, um schnell zum nächsten Bild zu gelangen. Ein Druck verlangt Aufmerksamkeit.

4. Ein Druck ist ein Endprodukt.

Ein digitales Foto ist nie fertig. Sie können immer etwas an der Farbe, dem Kontrast oder der Schattierung ändern. Oder einen etwas anderen Schnitt machen? All diese Möglichkeiten, die in einer digitalen Datei offen bleiben, sind im Druck verbindlich. Mit einem Druck haben Sie etwas Endgültiges in der Hand. Die Farben, der Kontrast, die Deckkraft, die Schärfe – alles ist in einem Druck festgelegt. Es ist die endgültige Entscheidung des Fotografen. Das endgültige Urteil. Dies verleiht einem Druck einen Charme, den keine digitale Datei erreichen kann.

Wer seine Arbeiten nie schön drucken lässt, tut sich selbst Unrecht.Tauchen Sie in dieses Archiv ein und suchen Sie sie, die schönsten Aufnahmen. Und dann gehen Sie in ein gutes Labor, sehen Sie sich die Auswahl an Papier an, erwägen Sie ein Passepartout oder eine andere Veredelung und lassen Sie wirklich schöne Abzüge machen. Und dann hängen Sie diese einmal neben den Monitor. Was für ein Unterschied, nicht wahr?

Quelle: Pf special 2014