
Es gibt Fotografen, die ihre Kamera sofort zücken, kaum dass sie irgendwo hereingekommen sind. Ramon macht das nicht. Er schaut erst einmal. Er hört zu. Er stellt Fragen. Und erst wenn er weiß, was ein Foto erzählen soll, fängt er an, darüber nachzudenken, wie er das einfangen wird.
Das klingt vielleicht selbstverständlich. In der Praxis ist es das aber nicht. Viele Fotografen, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen, stürzen sich auf das Technische: das Licht, die Komposition, die Einstellungen. Und die Vorbereitung? Die wird nebenbei mit erledigt.
Ramon macht es andersherum. Und das sieht man seiner Arbeit an.





